Auf der ehemaligen Danziger Schiffswerft in einem Gebäude, welches die Wyspa Galerie für ihre derzeitige Ausstellung nutzt: Eine schlichte Gestaltung, die der Architektur nicht abspricht, eine Geschichte zu haben, und ihr ihre Würde lässt. "I almost cried when I saw this." Nichts wurde versteckt; die Leitungen wurden natürlich alle erneuert, aber sichtbar unter der Decke und auf den Wänden verlegt. So könnte das Dortmunder U heute auch aussehen.
Welcome to HMKV's blog.
This blog currently documents a research trip to twelve former Soviet Republics for a new regional project of the Goethe-Institut (2015-17). Earlier entries document the "Afro-Tech and the Future of (Re-)Invention" research trip to Kenya, South Africa and Nigeria (10-25 April 2014, Anne Bergner and Inke Arns), and the INDUSTRIAL on Tour trip to five industrial cities in Poland (27 Sep - 9 Oct 2011, Thibaut de Ruyter, Inke Arns et al.)
Auch so kann man mit Industriearchitektur umgehen! (26.9.2011)
Auf der ehemaligen Danziger Schiffswerft in einem Gebäude, welches die Wyspa Galerie für ihre derzeitige Ausstellung nutzt: Eine schlichte Gestaltung, die der Architektur nicht abspricht, eine Geschichte zu haben, und ihr ihre Würde lässt. "I almost cried when I saw this." Nichts wurde versteckt; die Leitungen wurden natürlich alle erneuert, aber sichtbar unter der Decke und auf den Wänden verlegt. So könnte das Dortmunder U heute auch aussehen.
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Unser Tourbus in Danzig (26.9.2011)
Unser Tourbus in Danzig - ein Traum. Das oberste Bild zeigt einen Rowdie vor dem Bus, das mittlere die Herren Michal Libera (links, mit Zigarette) und Daniel Muzyczuk (rechts), das untere den Herrn Michal Libera im Innenraum des superb ausgestatteten Reisebusses. Und nun mal ohne Scherz: Es handelt sich um das Projekt "Subjective Bus Line" des Künstlers Grzegorz Klaman -- eine von ehemaligen Werftarbeitern geführte Bustour über das Gelände der ehemaligen Danziger Werft. "The ticket price is a donation to the Wyspa Progress Foundation - an artistic organisation of public utility operating on the grounds of the former Gdansk shipyard." (Text auf dem Ticket)
In Gdansk! (26.9.2011)
Das Eingangstor zur Schiffswerft von Danzig, in der 1980 die Solidarnosc (Unabhängige Selbstverwaltete Gewerkschaft „Solidarität“) gegründet wurde.
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Fahrt von Warschau nach Gdansk (26.9.2011)
Auf dem Weg nach Danzig halten wir in Ostróda (dt: Osterode) - hier finden wir im Hof der im 13. Jh. vom Deutschen Orden erbauten Burg eine Gedenktafel für ... Napoleon! Der war auch mal hier. Der Franzose im Team nimmt Haltung an, der Rest amüsiert sich. Überhaupt ist die Zusammensetzung unserer 'Band' interessant: zwei Polen (Daniel Muzyczuk, Michal Libera), ein Amerikaner (Jim Campbell), ein Franzose (Thibaut de Ruyter) und eine Deutsche (Inke Arns).
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Rundgang durch Praga mit Kuba Szreder (25.9.2011)
Mit Kuba Szreder auf einem dreistündigen Rundgang durch Praga: eine alte Glühlampenfabrik; im frühen 20. Jh. am Stadtrand erbaute Fabriken; in der Koneser Factory (auf dem Werbeplakat hinter Jim Campbell und Michal Libera: "Lepsza strona miasta" - "die bessere Seite der Stadt" - ein Werbespruch für einen Stadtteil, der sich bis vor kurzem durch hohe Kriminalitätsraten auszeichnete).
Schnell noch einen Segen vom Papst (25.9.2011)
In der 'Altstadt' von Warschau holen wir uns noch schnell den Segen vom polnischen Papst Wojtyla (Jims These zur Kopfhaltung des Papstes: "Look, he is a DJ! He is mixing!"), bevor wir wieder auf die östliche Weichsel-Seite wechseln und uns auf einen dreistündigen Rundgang durch Praga mit Kuba Szreder begeben. Vorher noch kurz ein Abstecher in die Zacheta Galerija (Nationalgalerie), wo Daniel Muzyczuk die Ausstellung "Views 2011 Deutsche Bank Fondation Award" kuratiert hat.
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In der Soho Factory in Warschau-Praga (24.9.2011)

Kurz vor dem Auftritt von Blek Sabat (polnische Tribute Band von "Black Sabbath") in der Soho Factory in Warschau Praga. Jim freut sich aufs Konzert. Das ist das Ende eines langen Galerienwochenendes. Die große Halle erinnert sehr an die PHOENIX Halle in Dortmund. Die Soho Factory ist ein Fabrikkomplex im Stadtteil Praga (am östlichen Ufer der Vystula/Weichsel), der derzeit für neue Nutzungen umgewandelt wird (Galerien, Büros, Restaurants). Die Gentrifizierung lässt grüßen! Das georgische Restaurant ist aber sehr zu empfehlen.
Bei Piktogram gibts gerade eine hervorragende, von Agnieszka Pindera und Michał Woliński kuratierte Ausstellung zu sehen: Berlegustopol (show/shop/workshop) mit den KünstlerInnen Yomar Augusto, Henryk Berlewi, Edward Hartwig, Fontarte, Polex-Expol, Zuo Corp.
Henryk Berlewi (* 20. Oktober 1894 in Warschau; † 2. August 1967 in Paris) war ein mit der konstruktivistischen Bewegung verbundener Maler, er befasste sich u. a. mit Gebrauchsgraphik, Druck- und Buchentwürfen. Er studierte an der Warschauer Schule der Schönen Künste (1904–1909), in Antwerpen (1909–1910), an der École des Beaux-Arts in Paris (1911–1912) und in Berlin (1922–1923). In Berlin lernte er El Lissitzky, Theo van Doesburg, Viking Eggeling und Hans Richter kennen. Zurück in Polen schloss er sich der konstruktivistischen Gruppe Blok an. 1924 stellte er seine abstrakte Malerei in der Galerie Der Sturm aus und publiziert in Waldens Zeitschrift das Mechano-Faktur Manifest. Berlewi kehrte 1926 zur gegenständlichen Malerei zurück. Aber seine abstrakten Werke, mit denen er optische Illusionen erzeugte, machen ihn zu einem Vater der Op Art der 1960er Jahre in der Moderne. Er nahm an der maßgeblichen Ausstellung der Op-Art, The Responsive Eye, im Museum of Modern Art in New York teil (1965).
Fahrt von Berlin nach Warschau (24.9.)
Das Design unserer Kindheit im Berlin-Warschau Express. Im Zugrestaurant ist Thibaut begeistert vom Einsatz echter Pfannen auf einem echten Gasherd. In Warschau Wschodnia (Ost) werden wir von Daniel Muzyczuk abgeholt - großes Wiedersehen! Daniel hat 2011 im HMKV die Ausstellung Gone to Croatan co-kuratiert und hatte 2010 die Ausstellung "Wach sind nur die Geister" - Über Gespenster und ihre Medien von Thibaut de Ruyter und mir ans Zentrum für Zeitgenössische Kunst in Torun eingeladen. Wir treffen Jim Campbell im Hotel Hetman in Warschau-Praga.
HMKV ON TOUR

Ab kommenden Montag wird auf diesem Blog von unserem neuen Projekt: »Industrial on Tour« in Polen berichtet.
Industrial on Tour wird vom 27. September bis 09. Oktober durch Gdansk, Tarnów, Kraków, Bytom und Łódź reisen. Die beiden Kuratoren Inke Arns (Dortmund) und Thibaut de Ruyter (Berlin) werden mit einem Filmprogramm aus Dokumentation, Kunst und Spielfilmen das Thema "Industrial" beleuchten. Nach jedem Filmabend wird ein Konzert und anschließende DJ Sets mit zeitgenössischer elektronischer ‚Industrial’-Musik den Abend abschließen. Unterstützer sind dabei u.a. Jim ‚baender bender’ Campbell (US/DE) und Daniel Muzyczuk (PL). Die zweiwöchige Reise ist zeitgleich auch eine Recherche für neues Material der groß angelegten Ausstellung »Industrial«, die der HMKV im Jahr 2012 im Dortmunder U zeigen wird.
Wir freuen uns auf jede Menge Bilder und Blogeinträge!
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Status Quo im Büro
Seit einigen Monaten bereits bewohnen wir unser neues Büro am Hohen Wall und es fühlt sich an, als ob es nie anders war. Gut und natürlich äußerst Geschmackvoll eingerichtet bietet sich hier reichlich Platz für alle Mitarbeitenden.

Vergleichsbild: Wo im leeren Raum noch das Vorstellungsvermögen gefordert war ist heute eher das Fassungsvermögen der Ablageflächen gefragt

Gut organisiert und ein Schlaraffenland für die Büromäuse - der Kopierraumtraum

Auch die Pause lässt sich heimelich gestalten - in dem süd-östlichen Ende unseres rund 30m langen Flures zum Beispiel

Nicht nur nah an den Ausstellungsflächen - auch nah an internationaler Küche. Wenn die Küche nix zu bieten hat, dann der Wok Mann glücklich lacht
Einzig und allein die neue Telefonnummer hat sich noch nicht ganz bei allen eingegraben (0231 496 642 0), aber das lässt sich ja auch mit Spickzettel ganz gut lösen. Wer uns noch ein attraktives Bild für die Wand schicken möchte ist übrigens gerne eingeladen dies zu tun...
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Prototypen aus Japan

Die Damen- und Herrschaften ganz ordentlich zur TV-Berichterstattung von westart (WDR) bei der Eröffnung am Freitag
Am letzten Freitag eröffnete die nun dritte HMKV Ausstellung in diesem Jahr. Proto Anime Cut - Räume und Visionen im japanischen Animationsfilm zeigt zahlreiche Hintergrundmalereien, Storyboards, Skizzen, Inspirationsquellen und Filmausschnitte der wichtigsten Regisseure und Illustratoren von japanischen Animationsfilmen.
Die vorgestellten Künstler sind Schlüsselfiguren in der Entwicklung von Anime. Durch ihre enge Zusammenarbeit in verschiedenen Produktionsstudios in Tokio haben sie einer Vielzahl von Filmen ihre persönliche Handschrift verliehen und den für Anime prototypischen Stil entwickelt, was die Ausstellung eindrucksvoll präsentiert.
Wie gehabt ist am Sonntag, 16:00 und Donnerstag, 18:00 eine öffentliche Führung im Eintrittspreis von 5 EUR (3 EUR ermäßigt) erhalten - und die lohnt sich wirklich!
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
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Programm
we like to move!
Nach langer Verhandlungsphase und einer kürzeren Wartezeit als erwartet werden wir zum Wochenende mit unserem Büro umziehen! Aus Platzmangel verlassen wir nach 13 Jahren Geschichte die Räumlichkeiten der Güntherstraße und verlagern unsere Geschäftsadresse an den Hohen Wall, direkt in die Stadtmitte. Mit mehr Platz, einem gewachsenen Team und vorallem der Nähe zur Ausstellungsfläche im Dortmunder U erhoffen wir uns, noch besser unsere Projekte in die Tat umzusetzten.

Kollege Magnettafel, Bürostuhl, Schreibtisch und Papierkorb in zukünftiger Position - HMKV Mitarbeiter üben die Vorstellungskräfte fürs neue Büro
Bedingt durch die Umzugsphase werden wir einige Tage schwerer zu erreichen sein, der Ausstellungsbetrieb läuft aber ungeachtet davon weiter.
UNSERE NEUE BÜROADRESSE AB DEM 01. MAI 2011
HMKV (office)
Hoher Wall 15
44137 Dortmund
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Aufgehübscht

Die Herren der Haustechnik - ebenfalls in schwarz gekleidet

Premiumplatz Rolltreppe - Das HMKV Team natürlich in Dienstkleidung - dem schwarzen Hoodie mit Aufdruck
Am vergangenen Donnerstag nahmen wir als HMKV Team an einer Fotosession im Dortmunder U teil. Eingeladen waren alle "Arbeiter" des Dortmunder Us, was folglich zu einem mittelschweren Auflauf führte, der leider nur zur Hälfte auf dem oberen Bild zu sehen ist.
Mal schauen, wie sich das Esemble auf dem Abzug macht...
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Soloshow

Schön ausgepackt und auf hochglanz poliert - Das Traumauto in der Installation
Nach der erfolgreichen Ausstellungseröffnung läuft unsere Show »Barbara Breitenfellner: Traum einer Ausstellung« nun bereits seit einigen Wochen. Am vergangenen Wochenende fand im Rahmenprogramm ein Gespräch mit der Künstlerin Barbara Breitenfellner (Berlin), dem Kunstkritiker Jens Emil Sennewald(Paris) und der Kunstwissenschaftlerin Ute Vorkoeper (Hamburg) statt.

Gut Kirschen essen beim Gespräch
Und das war noch nicht alles. Im Rahmen unserer Abteilung »kulturelle Bildung« findet am Wochenende wieder ein Workshop für alle Interessierten statt. Passent zur Ausstellung wird Caspar Walbeck ab Freitag 17.00 Uhr bis Sonntag bis 18.00 Uhr "Mobile dreams" mit Handy, Videocamera, anderen Aufnahmegeräten und bis zu 15 Teilnehmern verwirklichen.
Hier mehr zum öffentlichen Workshop und für alle die noch teilnehmen wollen:
Mobile Dreams mit Caspar Walbeck
Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!
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